- christian bertolini
- Vernici per motori e moto
- 0 likes
- 31990 views
- 0 comments
Wie lackiert man einen Auspuff oder Krümmer eines Autos oder Motorrads?
Diese Frage hat eine sehr genaue Antwort, denn für diese Arbeit muss zwingend eine keramische Hochtemperatur‑Lackierung bis 650 °C verwendet werden.
Diesen Lack findet man häufig im Baumarkt oder in der Eisenwarenhandlung mit der Aufschrift „HITZEBESTÄNDIG BIS 850 GRAD CELSIUS“ auf dem Etikett.
Leider muss ich dir sagen: Wenn du so etwas im Baumarkt siehst, ist es BETRUG – ja, genau, du hast richtig gelesen, es ist ein Betrug!
Denn diese billigen Sprays sind meist sehr günstig, aber keine echten Hochtemperatur‑Lacke, sondern nur Fakes; nach dem Auftragen blättern sie ab, reißen ein und lösen sich vom Metall – mit entsprechendem Verlust von Geld und Zeit.
Die Sprühdosen und die flüssigen Lacke von Kustomservice.com dagegen sind professionelle Produkte und einfach zu verwenden, weil sie gebrauchsfertig sind.
Schauen wir uns also an, wie man Schritt für Schritt ein professionelles und dauerhaftes Ergebnis erzielt.
VORBEREITUNG DES METALLS
Erste Regel: Wir müssen immer Latexhandschuhe tragen, weil sonst die Säuren der Hände im Lauf der Zeit zur Rostbildung führen können.
Wir demontieren die Schalldämpfer, entfetten und schleifen sie trocken mit 500er Schleifpapier, danach mit 600er und anschließend mit 800er Körnung.
Anschließend entfetten wir erneut mit dem Degreaser‑Reiniger von Kustomservice.com.
Wir tragen einen leichten Spritzgang Lack auf und warten, bis die Oberfläche matt geworden ist.
Dann tragen wir den ersten volleren Lackgang auf, aber ohne zu übertreiben, und warten auch diesmal, bis die Schicht wieder matt wird.
Danach folgt ein zweiter, etwas satterer Lackgang – ebenfalls ohne zu überladen – und die Schalldämpfer sind nun komplett schwarz.
Jetzt warten wir etwa 5–6 Stunden oder über Nacht; am nächsten Tag montieren wir die Auspuffanlage wieder, wobei wir darauf achten, nirgendwo anzustoßen.
Der Grund: Der matt‑schwarze oder metallgraue Hochtemperatur‑Lack muss sich noch vollständig vernetzen und ist daher noch empfindlich.
EINBRENNEN UND AUSHÄRTEN (POLYMERISATION UND VULKANISATION DES LACKES)
Wenn der Auspuff montiert ist, starten wir das Motorrad und lassen es im Leerlauf 15 Minuten laufen.
Wir geben kein Gas und beschleunigen nicht.
Nach einer Weile werden wir sehen, dass aus dem Krümmer Rauch austritt und es etwas unangenehm riecht – das ist völlig normal, der Lack „brennt ein“ und beginnt zu polymerisieren.
Nach 15–20 Minuten stellen wir den Motor ab, warten eine Stunde, bis alles abgekühlt ist, und wiederholen den Vorgang.
Wenn erneut Rauch austritt, lassen wir das Motorrad nochmals etwa 20 Minuten im Leerlauf laufen und schalten dann aus.
Jetzt warten wir über Nacht – am folgenden Tag ist das Motorrad einsatzbereit.
ACHTUNG: Bevor wir losfahren, starten wir den Motor und warten 5 Minuten, um sicherzugehen, dass kein Rauch mehr aus dem Krümmer austritt. Wenn doch, warten wir weitere 10 Minuten – erst dann fahren wir los.
Hochtemperatur‑Lack muss mit etwas Sorgfalt behandelt werden, um Probleme zu vermeiden, aber wie du siehst, ist das nicht schwierig.
BESTÄNDIGKEIT DES HOCHTEMPERATUR‑LACKES MATT‑SCHWARZ UND METALLGRAU
Der Hochtemperatur‑Lack ist ein keramisches Produkt, das Thermoschock und Wärmeausdehnung standhält, denn der Federstahl des Auspuffs dehnt sich bei Hitze aus und zieht sich beim Abkühlen wieder zusammen.
Gleichzeitig muss der keramische Lack aber sehr hart sein, damit er Staub und äußeren Einflüssen widerstehen kann.
Sollte er verkratzt werden, ist das Ausbessern einfach: Man lackiert die Stelle einfach erneut und wiederholt das oben beschriebene Einbrenn‑Verfahren – dann ist wieder alles perfekt.
Zum Schluss denke daran, dass dieser Lack nicht auf Motorblöcken verwendet werden darf, denn für Motoren gibt es einen speziellen Hochtemperatur‑Motorenlack, den du unter folgendem Link findest: https://kustomservice.com/it/130-vernice-motore-
Den Hochtemperatur‑Lack gibt es sowohl als Sprühdose als auch als Flüssiglack für Profis oder Enthusiasten, die mit der Lackierpistole arbeiten.
Wichtig zu wissen: Beide Varianten sind identisch – völlig identisch. In die Sprühdose kommt exakt derselbe Lack wie in die Dose für die Pistolenverarbeitung. Das Endergebnis ist absolut gleich!
Verwende also einfach das Produkt, das für dich am praktischsten ist.
Wenn du Zweifel hast, schreib uns per WhatsApp an +39 334 2272665 – wir helfen dir gern weiter.
Comments (0)